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Unsere Anschrift

Königlich privilegierte Adler-Apotheke Pinneberg oHG
Dingstätte 22
25421 Pinneberg
Telefon: 04101/28047
Telefax: 04101/3709920

info@adler-apo-pi.de

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Die Geschichte der Adler-Apotheke

1942 übernahm Albert Schoenemann die Adler-Apotheke. Auf seine Initiative hin war sie zwei Jahre vorher, am Tage des ersten Luftalarms in Pinneberg, am 18. November 1940 von ihrem ursprünglichen Standort in der unteren Dingstätte in die zentrale Lage zwischen Drostei und Rathaus verlegt worden. Unter schwierigsten Bedingungen wurde gerade noch vor Kriegsausbruch der 1. Teil des Gebäudekomplexes in der Dingstätte fertiggestellt, der später auf die Bismarckstraße und die Straße Am Rathaus ausgedehnt und mit seinen zahlreichen Arztpraxen, Krankenkassen, einem Reformhaus und einem Optikergeschäft zu einem Zentrum für die Gesundheitspflege wurde.

Nach Ausbruch des 2. Weltkrieges lagerte Albert Schoenemann wegen der Gefahr eines Luftangriffs auf Pinneberg eine komplette Apotheke nach Bevern aus, um die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung auch im Katastrophenfall weiterhin sicherstellen zu können. Wiederum hatte ein Krieg die Entwicklung der Apotheke unterbrochen: 1945 begann nun in 2. Generation ein erneuter Aufbau- nicht weniger schwierig als der erste!

Die ruhige Zeit der Gründerjahre war endgültig vorbei. Unter Albert Schoenemann erlangte die Apotheke im Laufe der Jahre eine Bedeutung, von der sich noch der Vater keine Vorstellung hätte machen können. Zuverlässige und tüchtige Mitarbeiter ermöglichten ihm später, berufliche Interessen auch außerhalb der Apotheke wahrzunehmen: das führte zur Gründung der "AQUILA", einer Vertriebsfirma für Testseren und Identitätskarten zur Blutgruppenbestimmung. Nach seinem Eintritt in die Standespolitik gehörte er sowohl in der Apothekerkammer als auch im Apothekerverein Schleswig-Holstein bald dem Vorstand an und bestimmte jahrzehntelang die Standespolitik entscheidend mit. Darüber hinaus leitete er als Pharmazierat Apothekenrevisionen und Prüfungen von Apothekerpraktikanten. Auf dem wirtschaftlichen Sektor war er Mitbegründer der Apothekengenossenschaft "NORDAG" und 25 Jahre ihr Aufsichtsratvorsitzender.

Diese verschiedenen Tätigkeiten wurden durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt: Die Goldene Ehrennadel der Landes-Apothekerkammer, die Hagedorn-Medaille, die Schulze-Delitzsch-Medaille und zuletzt durch die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande. Von den drei Töchtern der Familie Schoenemann entschieden sich Margret und Renate für ein Sprachenstudium, während die jüngste, Sigrid, den Beruf ihres Vaters wählte.

Nach dem Abitur an der Elsa-Brandström-Schule in Elmshorn - Pinneberg besaß vorher noch kein eigenes Gymnasium! - folgten zwei Praktikantenjahre in der Apotheke des Allgemeinen Krankenhauses Hamburg-Rissen und in der Schwan-Apotheke in Hamburg, wo auch der Vater praktiziert hatte. Nach dem Vorexamen 1964 begann sie - wie schon der Großvater - in Marburg an der Lahn mit dem Studium der Pharmazie, das sie 1967 mit dem Staatsexamen abschloss. Zwei Jahre vorher hatte sie Hartmut Schwartz geheiratet. Geboren 1941 in Leipzig, besuchte er nach der Flucht der Familie bis zum Abitur die Bismarckschule in Elmshorn. Den anschließenden Dienst in der Bundeswehr beendete er 1962 als Leutnant der Reserve.

Nach seinem pharmazeutischen Praktikum in der Anker-Apotheke in Uetersen und in der Apotheke des Allgemeinen Krankenhauses Hamburg-Heidberg studierte er bis zum Staatsexamen 1968 ebenfalls in Marburg. Dort wurde er wissenschaftlicher Assistent am Pharmazeutischen Institut der Universität und promovierte 1972 bei Prof. Böhme mit einer Arbeit über die Isatinchemie zum Dr.rer.nat. Daran schloß sich ein Studium der Lebensmittelchemie an, das er 1973 mit dem Staatsexamen abschloss.

1967, 1968, 1977 und 1981 wurden die vier Kinder Christopher, Sonja, Michael und Alexander geboren. 1974 trat Sigrid Schwartz-Schoenemann als approbierte Apothekerin in die väterliche Apotheke ein, Dr.Hartmut Schwartz als Mitinhaber. Unter seiner Leitung begann in der 3. Generation die Modernisierung des Betriebes. Seine Ideen hierzu verwirklichte er in dem bald darauf begonnenen, großzügigen Umbau der Apotheke, in dem eine glücklich Synthese aus Funktion und Tradition gelang.

Bewusst wurde auf die letzte Stufe der Rationalisierung, die auch den Umbau der Offizin mit einbezogen hätte, verzichtet, weil man das Bild der alten Apotheke erhalten wollte. Dagegen wurden sämtliche Funktionsräume, die sich über 3 Etagen erstrecken, neu gestaltet, das umfangreiche Warenlager wurde mit modernsten technischen Einrichtungen völlig neu konzipiert. Von hier befördert eine Rohrpostanlage auf schnellstem Wege Medikamente in die Offizin.

Hinzu kam auch ein modernes Untersuchungslabor, das die physikalischen und chemischen Qualitätsprüfungen der unzähligen Drogen und Chemikalien wesentlich erleichterte. Besonderes Gewicht wurde wieder auf die Entwicklung und Herstellung von Präparaten im eigenen Labor gelegt und die Apotheke auch auf diesem Wege wieder ihrer traditionsgebundenen Bestimmung zugeführt. Dass dem wachsenden Bedürfnis des Patienten nach natürlichen Heilmitteln entsprochen werden kann, bestätigt ein Blick auf den Teeboden und in die Materialkammer, wo fast alle gebräuchlichen Heilkräuter gelagert werden.

Auch außerhalb des eigentlichen Apothekenbetriebes besann man sich auf Traditionen: Anknüpfend an die vor Jahren von seinem Schwiegervater ins Leben gerufene "Aquila" gründete Dr.Schwartz jetzt die "Aquila Transfusionsbedarf GmbH".

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