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Unsere Anschrift

Königlich privilegierte Adler-Apotheke Pinneberg oHG
Dingstätte 22
25421 Pinneberg
Telefon: 04101/28047
Telefax: 04101/3709920

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Die Geschichte der Adler-Apotheke

..."insofern durch spätere allgemeine Verfügungen hierin keine Abänderungen getroffen werden", was sich auf den Fortfall von Vergünstigungen bezieht, wie sie früher allgemein den Apothekern zustanden.

Nach G.W. Radicke und G.Chr. Barth erwirbt 1854 G.C.Ewes die Apotheke.
In die Confirmation und Extension seines Privilegs wird der Zusatz aufgenommen: "Auch hat der Impetrent sich in vorkommenden Fällen wegen der Auslegung des Privilegiums der Entscheidung unseres Ministeriums für die Herzogtümer Holstein und Lauenburg zu unterwerfen."

Danach wechselt die Apotheke schnell die Besitzer: 1875 K. Claussen, 1879 Dr. J.H.P. Schulz, 1882 Otto Paulsen, dessen Familie noch heute in Pinneberg lebt. Eine neue Ära

Unter diesen nicht eben günstigen Voraussetzungen - die sehr starke Fluktuation der vielen Besitzer vor ihm, verbunden mit der neuen Auslegungsfähigkeit des Privilegs - wird die Apotheke am 06. Juni 1893 von Albert Ernst Eduard Schoenemann übernommen, dem es gelingt, erstmals in ihrer Geschichte eine Epoche der Kontinuität und Stabilität einzuleiten.

1862 in Neustettin in Pommern geboren, kam er nach seinem Studium in Marburg an der Lahn im Jahre 1893 von Wismar nach Pinneberg.

Wir haben erfahren, wie schlecht es um die wirtschaftliche Entwicklung der Apotheke stand - in welchem Missverhältnis die Rentabilität zur Höhe des Kaufpreises und zu dem Kostenaufwand für das Privileg stand. So ist es erklärlich, dass der Neubeginn schwer war! Ein Provisor, der auch im Apothekenhause wohnte, war neben einem Hausknecht die einzige Hilfskraft. Da die Adler-Apotheke bis kurz vor dem 2. Weltkrieg die einzige in Pinneberg war und ihr Privileg sich auf die Gebiete bis an den Stadtrand von Uetersen, Elmshorn, Eidelstedt und der Elbgemeinden wie Blankenese und Othmarschen ausdehnte, hatte sie 24 Stunden Dienstbereitschaft, und das an 7 Tagen in der Woche!

Wenn man dazu berücksichtigt, dass die verordneten Arzneien nicht aus fertigen Spezialitäten, sondern überwiegend aus individuell anzufertigenden Rezepturen bestanden, muss man zu der Überzeugung gelangen, dass die Arbeitswoche des Apothekers in der Tat ausgefüllt war! Selbstverständlich war sonnabends bis in die späten Abendstunden hinein geöffnet, während am Sonntag noch einmal ein besonderes Arbeitspensum bewältigt werden musste: aus den benachbarten Baumschulen kamen die Arbeiterinnen, um sich an ihrem einzigen (!) freien Tag in der Woche mit den notwendigen Medikamenten zu versorgen. Aber noch herrschte nicht die Hektik unserer Tage, und so fand Albert Eduard Schoenemann immer noch Zeit, sich kommunalen und gesellschaftlichen Belangen zu widmen. Manchen alteingesessenen Pinnebergern ist seine Persönlichkeit noch in lebendiger Erinnerung.

Eine beneidenswerte Gesundheit befähigte ihn, die Apotheke selbst in hohem Alter noch einmal zu führen, als der Sohn zu Wehrdienstübungen und nach Ausbruch des Krieges als Stabsapotheker eingezogen wurde. Durch den 1. Weltkrieg war schon die stetige wirtschaftliche Entwicklung der Apotheke unterbrochen worden, viel härter aber traf es die Familie persönlich: 1915 fiel der älteste Sohn Karl in Frankreich - ein Schicksalsschlag, der jahrelang das Familienleben überschattete. Nach den beiden Töchtern Anni und Else, die später auch großes Interesse für den Apothekerberuf zeigten, wurde 1906 der jüngste Sohn Albert in Pinneberg geboren, der sich nach seinem Abitur für das Studium der Pharmazie entschied.

Die Praktikantenjahre absolvierte er in der Schwan-Apotheke in Hamburg, nach den Studienjahren in München und Bonn folgte ein Assistentenjahr in Deutschlands ältester Apotheke in Trier. 1934 trat er in die väterliche Apotheke ein und heiratete im selben Jahr Annemarie Jensen aus Hadersleben, die gerade zum Doktor der Philosophie promoviert worden war.

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