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Königlich privilegierte Adler-Apotheke Pinneberg oHG
Dingstätte 22
25421 Pinneberg
Telefon: 04101/28047
Telefax: 04101/3709920

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Unsere Historie

Die Geschichte der Adler-Apotheke

In Pinneberg wird zuerst 1720 eine Apotheke urkundlich erwähnt. In ihr richtet Apotheker Johann Christian Albrecht an den König in Kopenhagen ein Gesuch um Gewährung eines Schuldenmoratoriums:

... Euer Königl. Majestät geruhen Ihnen hierdurch alleruntertänigst vortragen zu lassen, was gestalt ich vor ungefähr 6 Jahren... mit damaliger Obrigkeit Konsens mich zu Pinneberg gesetzet, an welchem Orte... vor diesem niemals ein Apotheker gewesen, seine Kunst ex professo gelernet, daselbsten eine ganz neue Apotheke angeleget, zu welcher Etablierung und Anschaffung derer Medicamenta ich Gelder auf schwere Interessen von guten Leuten habe aufnehmen müssen und also bereits in das 6. Jahr allhie als Kgl. Untertan in Ruhe und Frieden gelebet.

Obgleich er fleißig gearbeitet habe, könne er doch seine Gläubiger nicht befriedigen. Aus diesem Brief geht hervor, dass in Pinneberg seit 1714 eine Apotheke bestand.

Das Moratorium wird ihm unter dem Datum vom 19.06.1720 erteilt und ist wie viele alte Dokumente aus der Apothekengeschichte im Besitz der Adler-Apotheke:

Hierin heißt es: "Daß derselbe sich fernerhin als Apotheker in Pinneberg samt den Seinigen aufhalte, daselbst und in andern unsern Reichen und Landen, andern unsern Untertanen gleich, zulässigen Handel und Gewerbe treiben, und der bisher gemachten Schulden halber von seinen Creditoren weder in- noch außerhalb gerichtsbelanget werden soll."
Trotzdem änderte sich an der schlechten wirtschaftlichen Lage der Apotheke offensichtlich nichts.

1755 richtet Joachim Hinrich Braun ein Gesuch an den König von Kopenhagen: er sei gesonnen, statt des nach Segeberg gehenden Apothekers Rasch eine Apotheke auf der Dingstätte anzulegen und einzurichten und bitte daher um ein "Privilegium exclusivum". Am 14.04.1755 wird es ihm von König Frederik V. erteilt und muß als das tatsächliche Privileg der Adler-Apotheke angesehen werden, da sich alle später erteilten Extensionen ausdrücklich auf dieses Dokument berufen. Durch diese Urkunde wird Braun privilegiert und berechtigt, "dass er seine erlernte Apothekerkunst auf der Pinneberger Dingstätte treiben und des Endes in einer von ihm einzurichtenden Officin alle einer Apotheke gehörigen Medicinalia und Waren teilhaben und verkaufen möge. Diesem nächst soll außer dem Impetranten auf der Dingstätte wie auch in der Verwaltung Hatzburg und der Haus- und Waldvogtei niemanden erlaubt sein, die zur Apotheke privative gehörigen Waren in loco teilzuhaben."

Diese Urkunde wird heute im Staatsarchiv in Kopenhagen aufbewahrt.

Aber auch dieses neu erworbene Privileg kann an der schlechten wirtschaftlichen Situation der Apotheke wenig ändern. Auf die Bitte Brauns, ebenso wie die anderen privilegierten Apotheker von der damals üblichen Einquartierung befreit zu werden, antwortet ihm der Landdrost in einem Schreiben vom 10.11.1758:

"... da aber in praesenti feststeht und Supplicant nimmer in Abrede zu stellen vermag, dass er seine Apotheke nur als eine Nebensache tractire, hingegen der Treibung anderer bürgerlicher Nahrung sich insbesondere angelegen sein lasse, im Massen er allerhand Kram- und Hökerwaren und insbesondere Käse, Butter, Honig, Öle, Tran, Seife, Tee, Kaffee und was dergleichen mehr ist, zum feilen Verkaufe hält, auch oft und vielfältig selbst zugestanden und eingeräumet, dass er lediglich davon seinen Unterhalt habe, hingegen aber von Medicinal- und Apothekerwaren ein gar Weniges absetze..."

Das Gesuch wird schließlich abgelehnt, die Apotheke also nicht als vollwertig anerkannt.
Braun machte Konkurs, und den Besitz erwarben nacheinander F.A. Eckermann, Otto Flor und H.W. Zimmermann. Bei der Übertragung des Privilegs auf Christian Segnitz im Jahre 1820 erscheint zum erstenmal der Zusatz:

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