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Blutdruckmessung

Die Blutdruckmessung ist eine einfache und risikolose Untersuchung, bei der man Informationen über die Herz- und Kreislauffunktion erhält.

Unter Blutdruck versteht man den Druck in den Schlagadern (Arterien) des Körperkreislaufs.

Die Blutdruckmessung erfolgt entweder direkt über eine im Blutstrom liegende Nadel oder indirekt mit Hilfe einer aufblasbaren Manschette an Arm oder Bein. Letztere Methode ist von Riva Rocci 1896 entwickelt worden und wird heute noch mit der Abkürzung RR nach ihm benannt.

Der Blutdruck schwankt bei jedem Herzschlag zwischen einem Maximalwert (systolischer Wert) und einem Minimalwert (diastolischer Wert), wenn sich das Herz wieder mit Blut füllt (Diastole). Der geometrische Mittelwert ist der mittlere Blutdruck. Die Messung wird traditionell in Millimeter Quecksilbersäule (mm Hg) angegeben, die aktuelle SI-Einheit für Druck ist jedoch Pascal (Pa, kPa).

Wie funktioniert die Blutdruckmessung?

Die indirekte Blutdruckmessung erfolgt mit einem Blutdruck-Messgerät, das aus einer mit einem Manometer verbundenen aufblasbaren Gummimanschette besteht. Die Manschette wird am Oberarm etwa zwei Finger breit oberhalb der Ellenbeuge angelegt und solange aufgepumpt, bis der Oberarm kein Blut mehr durchlässt. Durch Ablassen der Luft vermindert sich der Druck in der Manschette, und das Herz presst ab einem bestimmten Druck wieder Blut in die zusammengedrückte Arterie. Mit einem Stethoskop, das man in der Ellenbeuge über der Arterie aufsetzt, werden nun Strömungsgeräusche abgehört, die auf Grund der Strömungsbeschleunigung des Blutes an der Verengung der Schlagader durch die Manschette entstehen:

Das erste hörbare Geräusch ist der obere Wert, der systolische Wert. Er wird hörbar, wenn sich das Herz zusammenzieht und dadurch Blut in die Gefäße pumpt. Diese Wellen spürt man auch als Pulsschlag am Handgelenk.

Das Verschwinden des Geräusches markiert den unteren Wert, den diastolischen Wert. Ab diesem Wert fließt das Blut wieder ohne jegliche Behinderung durch die Arterie. Somit ist kein Strömungsgeräusch mehr hörbar. Der diastolische Wert entspricht dem Ruhedruck der Gefäße während der Erschlaffungsphase des Herzens. Er gibt Aufschluss über die Elastizität der Gefäße.

Wird z.B. ein Blutdruck gemessen, bei dem der systolische Wert 120 mm Hg (16 kPa) beträgt und der diastolische 80 mm Hg (10,7 kPa), wird dies folgendermaßen angegeben: 120 zu 80 (120/80) mm Hg (16 zu 10,7 kPa).

Wozu dient die Blutdruckmessung?

Der Normalwert für den systolischen Blutdruck beträgt weniger als 140 mm Hg und für den diastolischen Blutdruck weniger als 90 mm Hg.
Ist der Blutdruck dauerhaft und bei wiederholten Messungen erhöht, gibt es dafür viele Ursachen. In über 90 Prozent der Fälle handelt es sich jedoch um eine essentielle Hypertonie, das ist eine Blutdruckerhöhung unbekannter Ursache. In allen Fällen von Blutdruckerhöhung sollte der Blutdruck regelmäßig kontrolliert werden, da eine dauerhafte Hypertonie schwer wiegende Folgen haben kann, wie z. B. Augengefäßschädigungen und Arteriosklerose. Letztere sorgt für eine Verengung aller Schlagadern im Körper, die wiederum Durchblutungsstörungen der Extremitäten, des Gehirns und insbesondere auch der Herzkranzgefäße zur Folge haben. Langfristig kann es durch die erforderliche Mehrarbeit des Herzens auch zu einer Herzmuskelschädigung kommen. Deshalb ist bei Hypertonie eine Behandlung zur Blutdrucksenkung nötig.

Werte zwischen dem Normalwert und Bluthochdruckwerten werden als grenzwertig bezeichnet.

Zu niedrige Blutdruckwerte sollten ebenfalls durch die Blutdruckmessung kontrolliert und dann gegebenenfalls behandelt werden.

Was ist im Vorfeld der Blutdruckmessung zu beachten?

Körperlicher oder psychischer Stress führt kurzzeitig zu erhöhten Blutdruckwerten. Die Blutdruckmessung sollte deshalb auch nicht gleich nach dem Eintreffen in der Arztpraxis erfolgen.

Wie wird die Blutdruckmessung durchgeführt?

Die direkte Blutdruckmessung findet über einen in der Schlagader liegenden Katheter oder eine Nadel statt und wird auf Intensivstationen oder bei großen Operationen eingesetzt. Diese "blutige" Messung hat eine große Genauigkeit und kann die Kreislauffunktion kontinuierlich wiedergeben.

In der Regel wird der Blutdruck indirekt mit einem Blutdruck-Messgerät gemessen. Die Manschette wird am Oberarm etwa zwei Finger breit oberhalb der Ellenbeuge angelegt und aufgepumpt. Mit einem Stethoskop, das man in der Ellenbeuge über der Arterie aufsetzt, werden während des Ablassens der Luft die Strömungsgeräusche abgehört.

Der Arzt wird erst einen zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck diagnostizieren, wenn die Werte bei mehreren Messungen in Ruhe bzw. unter Belastung und an verschiedenen Tagen von der Norm abweichen. Der Blutdruck schwankt nämlich innerhalb eines Tages, da er z. B. abhängig ist von Schlaf und körperlicher und geistiger Anstrengung.

Für Patienten mit Blutdruckproblemen ist es sinnvoll, den Blutdruck selber zu Hause zu messen. Zu diesem Zweck gibt es leicht zu handhabende Geräte, die man alleine bedienen kann. Es befinden sich außerdem automatische batteriebetriebene Geräte auf dem Markt, die im Unterarm-Handgelenksbereich den Blutdruck messen.

Der Arzt kann es auch für erforderlich halten, ein Blutdruck-Tagesprofil zu erstellen. Dabei bekommt der Patient ein 24-Stunden-Blutdruck-Messgerät, das er am Gürtel in einer kleinen Tasche tragen kann. Dieses Gerät nimmt in gewissen Zeiträumen automatisch Blutdruckmessungen vor. Auf diese Weise werden Blutdruckwerte im Alltag ermittelt und gespeichert. Der Arzt wertet sie dann aus.

Eine Blutdruckmessung kostet 0,50 Euro

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